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Schottmüllerstraße

Otto Wulff wandelte das ehemalige Schwesternwohnheim an der Schottmüllerstraße in ein modernes Wohnhochhaus um. Es entstanden 60 Wohneinheiten – verteilt auf zehn Bestandsgeschosse und ein neu errichtetes Staffelgeschoss.

Das Schwesternwohnheim in der Nähe des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf war ein typisches Bauwerk der Nachkriegsjahre: schnell errichtet, niedrige Decken, einfache Materialien. Deshalb beauftragte die SAGA Gesellschaft für Wohnen und Bauen die Architekten von Buero51 mit der Sanierung des Objekts an der Schottmüllerstraße. Otto Wulff verwandelte dann das Wohnheim in ein modernes, attraktives Wohnhaus.

Das Konzept optimiert

Der Entscheid für die Otto Wulff Bauunternehmung fiel, weil das Technisches Büro von Otto Wulff sinnvolle Vorschläge zur Optimierung des Konzepts machte. Beispiel Tragwerksplanung: Diese sah für die Dach- und die Abfangdecke des Staffelgeschosses eigentlich auf Stahlträgern gelagerte Fertigteil-Porenbetonplatten vor. Um die Brandschutzvorgaben zu erfüllen, hätten die Stahlträger jedoch aufwendig verkleidet werden müssen. Ferner sollten die Dachflächen oberhalb der Dämmung abgedichtet werden. Otto Wulff hingegen plante die Decken als wasserundurchlässige Stahlbetonkonstruktion – inklusive Erfüllung sämtlicher Brandschutzvorgaben sowie aller tragender und abdichtender Funktionen. Eine weitere Abdichtung der Dachflächen war so nicht erforderlich.

Das Konzept verkürzte die Projektlaufzeit auf acht Monate und sorgte für optimierte Arbeitsabläufe. Für einen verbesserten Brandschutz wurde überdies die veraltete Mittelgang-Erschließung aufgelöst und eine zusätliche Brandwand errichtet. Auch die Grundrisse mit einer Ein-Zimmer-Struktur wurden überarbeitet. Entstanden sind 60 Wohnungen mit einer Fläche von 43 bis 95 Quadratmetern.

Neuer Look für das Schwesternwohnheim

Acht der Wohnungen erhielten vom Gebäude abstehende, quadratische Anbauten, um die Fassade zu akzentuieren. Dafür war eine Neuberechnung durch die hauseigenen Statiker erforderlich. Auch die aufwendige Fassadensanierung führten die insgesamt 36 Handwerker von Otto Wulff eigenständig durch. Die Aluminiumkonstruktion an der West-, Ost- und Nordwand besteht aus verschiedenfarbigen Platten in Holzoptik. Das neue Staffelgeschoss mit weitläufigen Penthousewohnungen erhielt neben einem zusätzlichen Wärmedämmverbundsystem eine edle Fassade aus Holzlamellen.